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Qualität beim Pitching und in der Defensive ermöglichen Split der Heideköpfe II gegen München

Beim Doubleheader gegen die München Caribes erwischten die Heideköpfe einen miserablen Start und kamen in Spiel eins mit 0:13 unter die Räder. Im zweiten Spiel zeigten die Heidenheimer ihre Qualitäten und holten durch das 5:1 zumindest einen Split.

Spiel eins startete Tristan Hurler auf dem Werferhügel für Heidenheim. Immer wieder waren seine Würfe unpräzise und fanden leider nur selten die Strikezone. Beim Stand von 0:7 übernahm Thimi Flüge für Hurler auf dem Werferhügel und machte seine Sache gut. Jedoch konnte auch er die letztlich sehr deutliche 0:13 Niederlage nicht verhindern. Heidenheim zeigte sich in der Offensive harmlos und auch die Defensive stand nicht immer ganz sicher.

Im zweiten Spiel zeigten die Heideköpfe jedoch was wirklich in ihnen steckt. Beide Teams schickten jeweils ihren Spielertrainer als Pitcher in die Partie. Der Amerikaner Walker für München und Johannes Weber für die Heideköpfe. Es entwickelte sich ein spannendes und qualitativ hochwertiges Spiel. Die Offensive der Heidenheimer kam nun endlich in Schwung. Im zweiten Inning konnten die Heideköpfe durch Buck, Tsopatalo und Antoniuk mit 3:0 in Führung gehen. Diese Führung konnte bis ins vierte Inning durch Hurler und Gentner auf 5:1 ausgebaut werden. Dem Jugendspieler Elian Gentner der sein Bundesligadebut feierte gelang auch direkt sein erster Basehit in der zweiten Bundesliga. Die hauptsächlich mit lateinamerikanischen Spielern besetzten München Caribes fanden gegen die recht langsamen aber durchaus variantenreichen Würfe des Heidenheimer Pitchers Johannes Weber kein Mittel. Immer wieder versuchten sie mit kräftigen Schwüngen den Ball weit ins Spielfeld zu befördern. Ihnen gelangen jedoch hauptsächlich Groundballs oder Popups ins Outfield welche die sicher stehende Heidenheimer Defensive zu Outs verwandeln konnte. Somit konnten sie bis zur Mitte des letzten Innings lediglich einen Punkt erzielen. Im letzten Inning wurde es nochmals spannend. Bei Bases Loaded und einem Out nahm der Heidenheimer Trainer einen Wechsel vor. Patrick Seyfried kam als Closer auf den Mound um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach zwei Flyouts war das Spiel beendet und der Heidenheimer Sieg Perfekt.

Es spielten:

Seyfried, Buck, Hurler, Flüge, Antoniuk, Tsopatalo, Gentner, Luccarda, Liedtke, Misliworski, Weber (Coach)

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