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Die VOITH Heidenheim Heideköpfe unterlagen nach unglücklichem Turnierverlauf Europas langjährigem No.1-Team Neptunus Rotterdam im Spiel um Platz 7 nach Verlängerung

Die VOITH Heidenheim Heideköpfe unterlagen im Spiel um Platz sieben beim European Champions Cup in Bonn am Samstagnachmittag mit 8:10 gegen Curacao Neptunus Rotterdam und belegt nun Rang acht im Endklassement. Heidenheim lag zwischenzeitlich mit 4:0 in Front, musste dann im neunten Inning einen 4:6-Rückstand aufholen, um dann im Extra-Inning doch noch zu verlieren. Der niederländische Nationalspieler Stijn van der Meer sorgte mit einem Grand Slam für die Entscheidung.

Die Heideköpfe starteten furios und beendeten den Arbeitstag des langjährigen niederländischen Nationalspielers Diegomar Markwell bereits nach dem vierten Batter. Konstantin Holl, Shawn Larry, Gary Owens und Yannic Walther punkteten im ersten Inning für die schnelle 4:0-Führung. Danach verpassten die Heideköpfe mehrere gute Möglichkeiten vorentscheidend davon zu ziehen; aber Starting Pitcher Luke Sommer hatte auch die Rotterdamer Angriffsreihe im Griff.

Im vierten Spielabschnitt verkürzte der niederländische Vizemeister dank zweier Feldspielfehler auf 2:4 und konnte dann im siebten Durchgang mit vier Runs das Kommando übernehmen. Im neunten Inning zeigte Heidenheim dann aber erneut – wie schon mehrfach während des Turniers und im Bundesliga-Spielbetrieb – seine Comeback-Qualitäten. Drew Janssen gelang mit einem 2-Run-Homerun der Ausgleich. Die Entscheidung konnten die Heideköpfe dann trotz weiterer Baserunner nicht mehr erzwingen.

Daher musste das Extra-Inning für diese sorgen. Dort lud Curacao Neptunus die Bases (nachdem von den Regularien her in Verlängerung mit zwei Läufern auf Base gestartet wird) und Stijn van der Meer nutzte die Vorlage für einen Grand Slam Homerun zu vier Punkten. Das war die Vorentscheidung, auch wenn sich Heidenheim mit letzter Kraft in der unteren Hälfte noch einmal aufbäumte und durch ein RBI-Double von Luca Hörger und einen Opfer-Flugball von Simon Liedtke noch zum 8:10-Anschluss kam. Zu mehr reichte es aber nicht.

Turniersieger wurde der italienische Meister und Titelverteidiger ASD Parma mit einem dramatischen 7:6 Endspielsieg gegen den niederländischen Meister Amsterdam Pirates.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Heidenheim vs. Amsterdam/NL – 6:4

Heidenheim vs. Brno/CZ – 8:2

Heidenheim vs. Parma/I – 0:12

Heidenheim vs. Ostrava/CZ – 7:8

Heidenheim vs. Rotterdam/NL – 8:10

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